„Die Psychologie des Hasses“

Fortbildung zur Psychologie von Hate Speech

Mittwoch, 26. September 2018, 14.00-19.00 Uhr Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, Magdeburg

In der Debatte um Hass und Hate Speech im Internet geht es meist um die Frage, wie man dem strategisch und politisch begegnen kann und wie eine Gegenrede aussehen sollte. In dieser Fortbildung soll beim Thema Hate Speech ein Perspektivwechsel vorgenommen werden: Wie kommen Menschen dazu, Hate Speech zu äußern und andere Menschen in der Onlinekommunikation zu hassen? Welche psychologischen Prozesse wirken dort, und wie werden diese durch die Gegebenheiten des Internets verstärkt? Daraus sollen Schlussfolgerungen für Verhalten im Internet, für das Setzen eigener Inhalte sowie für den Umgang mit Hass und Hetze im Netz gezogen werden.

Weiterlesen...

Neue Antworten auf neue Fragen - Motivieren, Diskutieren, Vernetzen

Gemeinsame Demokratiekonferenz Anhalt am 13. September 2018 im Bauhaus Dessau

Der Einsatz für eine vielfältige und offene Gesellschaft erfordert in der heutigen Zeit mehr den je eine breite Wissensbasis und eine gute Vernetzung. Die zunehmende Politikverdrossenheit erschwert nicht nur den Zugang zu den Menschen in Anhalt, sie bereitet vereinfachenden und populistischen Stimmungsmachern darüber hinaus ihre Tätigkeit. Umso wichtiger ist es, die Menschen, die sich mit vollem Engagement für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen, dabei zu unterstützen.

Die Partnerschaften für Demokratie Anhalt-Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Roßlau  laden daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 13. September zu einer gemeinsamen Demokratiekonferenz in die Stiftung Bauhaus ein.

Weiterlesen...

Redaktionsworkshop Diskriminierung

18. August und 25./ 26. August 2018 in Magdeburg

Medienproduktion lernen - Über Alltagsrassismus berichten - Gegenstrategien entwickeln

In diesem Workshop kannst du dich mit anderen über deine Erfahrungen mit Diskriminierungen und Alltagsrassismus austauschen, aber auch darüber, wie du oder andere in so einer Situation reagieren könnt. Das alles verarbeitest du in Texten und Audiobeiträgen. Dabei wirst du von einer erfahrenen Medienmacherin und einem Antidiskriminierungs-Berater angeleitet. Die entstandenen Produkte sollen dir und anderen Menschen Mut machen und Ideen geben, sich zu wehren.

Weiterlesen...

"Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt - Mythos, Realität, Gegenkultur"

Fachtagung am 29. September 2018 in Merseburg

Die politischen Kräfteverhältnisse in der Bundesrepublik haben sich spätestens seit der Bundestagswahl im Herbst 2017 verändert. Die politische Kultur hat sich nach rechts verschoben, das gesellschaftliche Klima polarisiert. Auch im Parlament wurden Stimmen stärker, die sich auf die nationale Abstammung als wichtigstes Kriterium für die Gewährung von Bürgerrechten beziehen.

Die Tagung „Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt - Mythos, Realität, Gegenkultur“ will einen realistischen Blick auf Strukturen und Strategien der Neuen Rechten werfen und dabei die Fragen stellen, was die „Neue Rechte“ will und was die „Neue Rechte“ (nicht) kann. Die Tagung bietet Raum für die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure und die Diskussion über die strategischen Möglichkeiten einer demokratischen Zivilgesellschaft.

Weiterlesen...

Konferenz zu Amateursport und Rechtsextremismus in Schwerin

Gefahren und Chancen in der Auseinandersetzung

Sport nimmt eine zentrale soziale Rolle in Deutschland ein. Gerade, aber nicht nur in strukturschwachen, ländlichen Regionen, kann er eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen. Werte wie das Erleben von Gemeinsamkeit, Teamgeist und Vielfalt sind wichtige Aspekte, ohne die Demokratie im Großen wie im Kleinen nicht gelingen kann. Auf der anderen Seite können Konkurrenz, die Dominanz des Stärkeren und die Verunglimpfung des Gegners auch zu einer spaltenden Ausrichtung des Sports führen. In Kombination mit gesamtgesellschaftlichen Prozessen können rechtsextremistische Akteur*innen hier ansetzen und versuchen, den Sport und das Vereinsleben für Ihre menschenfeindliche Zwecke zu unterwandern und zu instrumentalisieren. Beispiele hierfür sind entsprechende Versuche im Fußball und im Kampfsport. Somit stellt der Umgang mit Rechtsextremismus nicht nur in der Gesamtgesellschaft, sondern auch insbesondere im Sport eine große Herausforderung dar, der eine Gegenanstrengung und Sensibilität aller bedarf.

Weiterlesen...

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018 – Ab sofort bewerben!

Zum 18. Mal schreibt das BfDT den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Einsendeschluss ist der 23. September 2017.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt seit 2001 jährlich den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinner/-innen winken Geldpreise in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z.B. in der Familie, in der Schule oder in der Freizeit. Wir wollen Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen.

Weiterlesen...

„Was blüht dem Dorf?“ - Impulse zur Demokratiestärkung auf dem Land

Konferenz am 17. und 18. September in Göttingen

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Bundesverband Mobile Beratung e.V. laden ein zur bundesweiten Konferenz „Was blüht dem Dorf? Impulse zur Demokratiestärkung auf dem Land“ am 17. und 18. September 2018 in Göttingen.

In ländlichen Räumen werden an die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und menschenfeindlichen Einstellungen spezifische Herausforderungen gestellt. Die öffentlichen Infrastrukturen sind hier anders ausgeprägt als in Städten. Das schafft Freiräume, fordert aber auch verstärkt individuelles Engagement.

Weiterlesen...

Juristisches Gutachten belegt:
 Überprüfung von Demokratieprojekten ist 
verfassungsrechtlich bedenklich und nicht verhältnismäßig.

Verbände fordern vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Basis von Qualitätsstandards
 statt intransparenter Prüfung durch Geheimdienste

Pressemitteilung, 14.6.2018

Die Sicherheitsüberprüfung von Demokratieprojekten durch Verfassungsschutzämter ist mit dem Verfassungsrecht nicht vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Initiativen – u.a. Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB), Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG), Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD) sowie von betroffenen Trägern aus Hessen, darunter die Bildungsstätte Anne Frank – in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Verbände fordern, die Förderung von Vereinen und Initiativen nicht an geheimdienstlichen Informationen von Verfassungsschutzämtern festzumachen. Vielmehr sollen Bund und Länder die Förderung an die gemeinsam mit den Bundesländern vereinbarten Qualitätsstandards sowie der bei Antragstellung vorliegenden Konzepte, Anträge und Verwendungsnachweise knüpfen.

Weiterlesen...

Spendenaufruf für das AZ Kim Hubert/ Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt in Salzwedel

Pressemitteilung der Mobilen Opferberatung Anlaufstelle Nord - 14.06.2018

Nach dem Angriff auf das Autonome Zentrum Kim Hubert in Salzwedel haben die Betroffenen zur dringenden Unterstützung aufgerufen. Konkret wenden sie sich an Musiker*innen und Künstler*innen für Soli-Konzerte und an eine breite Öffentlichkeit, an Gruppen, Einzelpersonen oder Handwerker*innen, die beim Wiederaufbau helfen können und an alle Menschen, die aufgrund eigener Erfahrungen mit dazu beitragen können, Lösungsansätze gegen den Druck von Rechts im ländlichen Raum zu entwickeln. Und das AZ ist dringend auf Spenden für die Reparaturen, Wiederbeschaffung zerstörter Einrichtungsgegenstände und Sicherheitsmaßnahmen angewiesen.

Weiterlesen...

Stellungnahme zur Überprüfung von Demokratieprojekten durch den Verfassungsschutz

„Geheimdienstliche Überprüfung von Demokratieprojekten stärkt extreme Rechte und schwächt demokratische, solidarische Prozesse vor Ort.“



Bundesverbände fordern sofortige Einstellung dieser Praxis und Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit - 17. Mai 2018

Die Bundesverbände der Mobilen Beratung (BMB e.V.) und der unabhängigen Opferberatungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) kritisieren die Ausforschung von Demokratieprojekten durch den Verfassungsschutz, die erst jetzt durch eine parlamentarische Anfrage im Bundestag bekannt wurden: „Wir fordern die sofortige Einstellung der geheimdienstlichen Überprüfung der Demokratieprojekte“, so Heiko Klare vom BMB e.V. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat offenbar allein in den letzten drei Jahren mehr als 50 Projektträger des vom Bundesfamilienministerium geförderten Bundesprogramms „Demokratie leben!“ „anlassbezogen einer Überprüfung auf mögliche verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse unterzogen“

Weiterlesen...