Spurensuche! Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus über Regionalgeschichte und Menschenrechtsbildung

Fortbildung in zwei Durchläufen einmal am 29. Januar und einmal am 17. Februar 2014

Wie und wo können Schüler_innen und Jugendliche in ihrem Wohnort noch Spuren aus der Zeit des Naionalsozialismus entdecken? Welche verborgenen Geschichte(n) verbergen sich hinter bestimmten Gebäuden und Plätzen? Wo wohnten jüdische Familien? Gab es Menschen, die Verfolgten geholfen haben? Was lässt sich im Stadtarchiv zu diesem Thema recherchieren und zusammentragen? Was geht uns das alles heute noch an? Das sind nur einige Fragen, die zu einer lebendigen und kreativen Auseinandersetzung mit dem „schweren“ Thema Nationalsozialismus einladen sollen und denen Jugendliche im Projekt „Geschichte(n), Würde(n), Leben“ 2011/12 nachgegangen sind.

In der Fortbildung werden unterschiedliche Methoden zur kreativen, handlungsorientierten und aktiven Auseinandersetzung der Jugendlichen vorgestellt sowie Einsatz-, Verfahrens- und Vertiefungsmöglichkeiten der einzelnen Zugänge diskutiert. Der Transfer der Erfahrungen der Jugendlichen in den Alltag soll exemplarisch anhand des Themas Zivilcourage / Menschenrechte
gezeigt werden.

Ablaufplan:
ab 8.30 Uhr: Ankommen
9.00 Uhr: Vorstellungsrunde; Vorstellung der FoBi im Ablauf sowie
Erwartungsabfrage und -klärung; Vorstellung des methodischen Ansatzes
10.00 Uhr: Modulvorstellung und -erprobung: Szenisches Spiel – Gesellschaftliche Umstände im Nationalsozialismus
11.20 Uhr: kurze Pause
11.30 Uhr: Modulvorstellung und -erprobung: Szenische Auseinandersetzung mit überlieferten Berichten zu ausgewählten Geschichten im Nationalsozialismus
12.40 Uhr: Mittagspause
13.15 Uhr: Modulvorstellung und -erprobung: Szenisches Gespräch - Der Nationalsozialismus und dessen Bedeutung in der Gegenwart. Was hat das mit mir zu tun?
14.15 Uhr: Pause
14.30 Uhr: Diskussion von Anwendungsfragen, Hinweise zu Inszenierungsfragen und weiteren Methoden; Auswertung der FoBi und Feedback
16.00 Uhr: Ende der FoBi

Anmeldung/Information/Kontakt

Die Veranstaltung wird von Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt dank der Förderung im Programm „Menschen Rechte Bilden“ durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (evz) und dem Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt.

Die Fortbildung am 29.01.2014 findet in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) Halle (Saale), Herrn Ralf Langer statt. Die Fortbildung am 17.02.2014 findet in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung der Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale), Herrn Michael Viebig statt.

Für die Anmeldung zur Fortbildung am 29.01.2014 wenden Sie sich bitte direkt an das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) Halle (Saale), Herrn Ralf Langer. Tel.: 0345 – 2042240 Fax: 0345 - 2042243

Für die Anmeldung zur Fortbildung am 17.02.2014 nutzen Sie bitte den folgenden Anmeldebogen.

Eine Anmeldung ist möglich über:
Fax: 0345 – 2267101
Telefon: 0345 – 2266450
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