Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema: Diskriminierung und Rassismus an Schulen - Newsletter Nr. 53 / Herbstausgabe 2017

Die Themen im Einzelnen:
- Vor Gericht I: „Rassismus darf nicht geduldet werden“ – Bewährungsstrafe nach rassistischem Angriff in Magdeburg
- Vor Gericht II: Später Prozess nach Angriffen gegen Rom*nja in Halle-Silberhöhe
- „Jede Form von Diskriminierung verletzt die Menschenwürde“ – Interview mit Toan Quoc Nguyen über Rassismus an Schulen, seine Folgen und dringend nötige Maßnahmen
- „Diskriminierung kann sehr belastend sein“ – Interview mit Sandra Abed über das bislang bundesweit einzige Modellprojekt Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
- Vor Ort: „my_responsibility" – Vorstellung des Modellprojekts für ein diskriminierungsfreies demokratisches Lernumfeld im Altmarkkreis Salzwedel
- Lesetipps: Broschüre „Kinder- und Jugendarbeit zu rassismuskritischen Orten entwickeln"; Studie zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus im Schulalltag

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2017

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Schwerpunktthema: Diskriminierung und Rassismus an Schulen

Miteinander aktuell - Schwache Analyse – Zutreffende Befunde

Ein Kommentar zur Debatte über die Rechtsextremismus-Studie der Ostbeauftragten

In der vergangenen Woche hat sich Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, von einer Studie des Göttinger Instituts für Demokratieförderung zu Rechtsextremismus und Rassismus in Ostdeutschland distanziert, die sie selbst in Auftrag gegeben hatte. Dem Göttinger Institut wird vorgeworfen, wissenschaftlich unsauber gearbeitet zu haben, was die Studie unbrauchbar mache. Die von der Ostbeauftragten veröffentlichte Distanzierung griff Vorwürfe auf, die bereits aus Anlass der Vorstellung der Studie am 18. Mai dieses Jahres erhoben wurden. Die damit einhergehende mediale Aufgeregtheit überschattet die notwendige Debatte über die von der Studie skizzierten Herausforderungen für die demokratische Kultur in Ostdeutschland.

Miteinander e.V. 2017

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Schwache Analyse - Zutreffende Befunde

Miteinander aktuell  - "Seit '33 arbeitsfrei"

Die Neonazi-Aufmärsche zum 1. Mai in Halle (Saale) und Gera

Seit Beginn der 1990er Jahre bemühen sich Neonazis, den 1. Mai inhaltlich zu besetzen und als zentralen Aufmarschtermin zu etablieren. Diese Versuche sind Teil einer spektrenübergreifenden Strategie, soziale Fragen mit neonazistischen Inhalten zu beantworten. Anlässlich des diesjährigen 1, Mais rufen neonazistische Parteien in Halle (Saale) und in Gera zu überregionalen Aufmärschen auf. Mit einem miteinanderaktuell beleuchten wir die Hintergründe der Aufrufe und beschreiben die historischen Traditionslinien für die neonazistische Bezugnahme auf den 1. Mai.

Miteinander e.V. 2017

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Seit '33 arbeitsfrei - Die Neonaziaufmärsche zum 1. Mai

Miteinander aktuell - Kulturkampf von rechts

Ein Jahr AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt

Seit einem Jahr ist die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Landtag von Sachsen-Anhalt vertreten. Ihr Einzug in das Landesparlament in Magdeburg markiert den bisherigen Höhepunkt der Mobilisierungsfähigkeit einer rechten Partei in Deutschland. Miteinander e.V. zieht mit fünf Thesen eine erste Bilanz des Agierens der AfD im Landtag und veröffentlicht hierzu ein miteinanderaktuell.

Erwartungen, die AfD-Fraktion werde sich binnen kurzem ob ihrer politischen Unerfahrenheit selbst zerlegen, bewahrheiteten sich bislang nicht. Gleichwohl sind die Fliehkräfte in der Fraktion erheblich, wie sich in dem fast ununterbrochenen Ringen der Fraktion um ihre personelle Aufstellung und innere Machtarchitektur zeigt. Inhaltlich hat die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt einen Prozess politischer Selbstradikalisierung durchlaufen, der uns nicht mehr von einer national-konservativen Partei, sondern von einer völkisch-nationalistischen Partei sprechen lässt: Gesellschaftliche Konflikte und Widersprüche werden von der AfD ethnisiert oder im Sinne eines reaktionären Rollbacks interpretiert.

Miteinander e.V. 2017

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Kulturkampf von rechts

Miteinanderthema - Kontroversen in der Bildungsarbeit

Miteinanderthema #4

Gegenüber den zurückliegenden Jahren hat sich die gesellschaftliche Situation dramatisch verändert. Die extreme Rechte hat das Thema „Flüchtlinge“ als ihr zentrales Agitations- und Mobilisierungsthema wiederentdeckt. Hohe Zustimmungswerte zu rassistischen und anderen menschenfeindlichen Positionen konnten durch verschiedene Akteure der extremen Rechten mobilisiert und verstetigt werden. In zahlreichen Orten Sachsen-Anhalts haben sich gefestigte Strukturen herausgebildet, in denen zwar Personen und Organisationen der extremen Rechten eine tragende Rolle spielen, deren Mobilisierungsreichweite allerdings durch Personen außerhalb dieser Milieus mitgetragen wird. Lange gültige Tabus gegenüber offen neonazistisch auftretenden Strukturen sind zusehends gefallen. Die jüngsten Wahlen haben deutlich das Wählerpotential für rechtspopulistische Kampagnen vor Augen geführt und belegen die weite Verbreitung und Akzeptanz rechtsautoritärer und rassistischer Diskurse.

Hieraus ergeben sich neue Bedarfe für eine Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und rechtsautoritären Diskursen. Besonders in ländlichen und „abgehängten“ großstädtischen Räumen erreicht die klassische, kognitiv orientierte, Bildungsarbeit mit ihren Angeboten einen bedeutenden Teil der dort lebenden Menschen nicht mehr. Hier müssen dringend neue Zugänge, Konzepte und niederschwellige Angebote erarbeitet werden.

Miteinander e.V. 2016

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"Kontroversen in der Bildungsarbeit"

Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema: Genderbashing von Rechts - Newsletter Nr. 52 / Herbstausgabe 2016

Die Artikel im Einzelnen:
- Seite 3: Vor Gericht I: Bewährungsstrafe nach homophobem Angriff am Amtsgericht Halle;
- Seite 4: Vor Gericht II: Sven Liebich akzeptiert Strafbefehl wegen Körperverletzung
- Seite 6: Interview mit Andreas Kemper über antifeministische Mobilisierungen, die AfD und Gegenstrategien
- Seite 10: Das Aktionsprogramm zur Stärkung von LSBTTI
- Seite 12: Ausstellungstipp: "Ach, so ist das?!"; Lesetipp: Kinderbücher zu "Geschlechter- und Familienvielfalt"
- fortlaufende Chronik politisch rechts motivierter Angriffe in Sachsen-Anhalt aus Sommer und Herbst 2016

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2016

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Schwerpunktthema: Genderbashing von Rechts

Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema: Eskalation rechter Gewalt und ihre Folgen - Newsletter Nr. 51 / Sommerausgabe 2016

Die Themen im Einzelnen:
- Seite 3: Vor Gericht I: Erneute Bewährungsstrafe für Überzeugungstäter vor Amtsgericht Merseburg
- Seite 4: Vor Gericht II: Unzureichende Strafverfolgung nach rassistischem Gruppenangriff in Halle (Saale)
- Seite 6: "Die Herausforderung ist kaum noch zu bewältigen" – Interview mit der Projektleitung der Mobilen Opferberatung über die Verdopplung rechter Gewalt und ihre Folgen
- Seite 9: Vor Ort: Rechte Gewalt in Burg eskaliert
- Seite 10: Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung 2015: Doppelt so viele Angriffe wie im Vorjahr
- Seite 12: Filmtipp: „Der Kuaför aus der Keupstraße“; Lesetipps: Glossar diskriminierungssensibler Sprache

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2016

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Schwerpunktthema: Eskalation rechter Gewalt und ihre Folgen

Miteinanderthema - Die AfD vor den Landtagswahlen

Miteinanderthema #3

Aktuelles Themenheft widmet sich der Partei und ihrem Politikangebot

Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treten mit der AfD, der NPD und der RECHTEN drei rechte Parteien an. Während die beiden, offen neonazistisch ausgerichteten, Parteien – NPD und RECHTE – bei der Wahl chancenlos bleiben werden, ist der Einzug der AfD so gut wie sicher. Die Partei profitiert derzeit von der gesellschaftlichen Polarisierung in der Debatte um Flüchtlinge. Ihre Kampagnen in Form von Demonstrationen und Kundgebungen sind auf dieses Thema zugeschnitten, wenn sie fordert: „Asylchaos stoppen!“ Ziel ist es, sowohl Wähler_innen zu erreichen, die explizit rassistische Positionen teilen, als auch jene, die – motiviert durch Repräsentationsdefizite – bereit sind, der AfD ihre Stimme zu geben, um die „Altparteien“ abzustrafen. Vor diesem Hintergrund widmet sich unser aktuelles Themenheft der AfD und ihrem Politikangebot.

Miteinander e.V. 2016

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Die AfD vor den Landtagswahlen

Miteinanderaktuell zum AfD-Wahlprogramm

Volk - Nation - Identität

Anfang November 2015 veröffentlichte die AfD Sachsen-Anhalt ihr Programm zur Landtagswahl im März 2016. Mit dem vorliegenden Text soll keine Analyse des AfD-Wahlprogrammes in seiner Gänze vorgenommen werden. Vielmehr konzentriert er sich auf ausgewählte programmatische Schlüsselbegriffe, die die politische Kernidentität der AfD als völkisch-nationalistische Partei widerspiegeln.

Miteinander e.V. 2016

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Volk - Nation - Identität

Miteinander aktuell - Grüße an die Volksgemeinschaft

Die AfD Sachsen Anhalt im Vorwahlkampf

miteinanderaktuell informiert in kompakter Form über rechtsextreme Ereignislagen oder aktuelle Debatten im Themenfeld.

Miteinander e.V. 2016

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Grüße an die Volksgemeinschaft

Miteinanderthema - Modellhafte Bildungsarbeit

Miteinanderthema #2

miteinanderthema greift in loser Folge Themen aus unserer Arbeit und dem gesellschaftlichen Diskurs auf und vertieft sie.

Miteinander e.V. 2016

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Modellhafte Bildungsarbeit

Miteinanderthema - Rassistische Mobilisierungen

Miteinanderthema #1

miteinanderthema greift in loser Folge Themen aus unserer Arbeit und dem gesellschaftlichen Diskurs auf und vertieft sie.

Miteinander e.V. 2015

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Rassistische Mobilisierungen

Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema: Unterstützung für Geflüchtete - Newsletter Nr. 50 / Winterausgabe 2015/2016

Die Artikel im Einzelnen:
- Seite 3: Vor Gericht - Bewährungsstrafen nach rassistischer Hetzjagd vor einer Diskothek;
- Seite 6: Interview mit Noa König über das "Social Center for all! Leipzig", Solidarität mit Geflüchteten und gesellschaftliche Teilhabe;
- Seite 8: Hintergrund - Das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz und dessen praktische Konsequenzen;
- Seite 12: Lesetipp: Nizaqete Bislimis Autobiografie "Durch die Wand"; Netztipp: "In unseren eigenen Worten";
- fortlaufende Chronik politisch rechts motivierter Angriffe aus Herbst und Winter 2015;

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2015/2016

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Schwerpunktthema: Unterstützung für Geflüchtete

 Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema "Antimuslimischer Rassismus" - Newsletter Nr. 49 / Sommerausgabe 2015

Die Artikel im Einzelnen:

- Seite 3: Vor Gericht: Keine Gerechtigkeit nach rassistischem Angriff in Bernburg;
- Seite 4: Vor Ort: Rassistische Mobilisierungen in Sachsen-Anhalt;
- Seite 6: "Die Situation hat sich spürbar und dramatisch verschlechtert." – Interview mit Moawia Al-Hamid, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde Magdeburg, über Diskriminierung im Alltag und Flüchtlingshilfe;
- Seite 9: Antimuslimischer Rassismus – Gastbeitrag von Iman Attia, Professorin für Diversity Studies an der Alice Salomon Hochschule Berlin;
- Seite 12: Lesetipps: Broschüren zu antimuslimischem Rassismus; Filmtipp: "Angst habe ich keine";
- fortlaufende Chronik politisch rechts motivierter Angriffe aus Frühjahr und Sommer 2015

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2015

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Schwerpunktthema: Antimuslimischer Rassismus

Newsletter Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Schwerpunktthema "Antiziganismus" - Newsletter Nr. 48 / Frühjahrsausgabe 2015

Die Artikel im Einzelnen:

- Seite 3: Vor Gericht I: Jugendarrest nach rassistischem Angriff in Merseburg;
- Seite 4: Vor Gericht II: Klare Worte nach rassistischem Angriff in Haldensleben;
- Seite 6: "Wir sind auch Menschen"  – Interview mit zwei Rromnija über ihre Situation in Rumänien und Halle-Silberhöhe;
- Seite 9: Verweigerte Wahrnehmung: Antiziganistische Gewalt;
- Seite 10: Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung 2014;
- Seite 12: Tipps: Neues Online-Dossier und neue Dokumentarfilme zum "Porajmos";
- fortlaufende Chronik politisch rechts motivierter Angriffe aus dem Winter/Frühjahr 2015

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt 2015

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Schwerpunktthema: Antiziganismus

Wahlverwandtschaft - Rassismus im PEGIDA-Positionspapier Ein Debattenbeitrag

Impuls aus aktuellem Anlass 01/2015 von Miteinander e.V.

Seit Wochen bestimmen die Demonstrationen der selbsternannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) die gesellschaftlichen Debatten. Im Dezember 2014 hat PEGIDA ein Positionspapier mit 19 Forderungen veröffentlicht, dem sich fast alle Ableger andernorts – so auch MAGIDA – angeschlossen haben. Das vorgelegte Programm klingt auf den ersten Blick sachlich und konstruktiv. Der dezidierte Rassismus der Bewegung lässt sich hier nicht auf Anhieb herauslesen. Wir haben uns die Forderungen genauer angesehen. Dabei wird deutlich: Auch das Positionspapier transportiert Vorstellungen, die einer weltoffenen und an den Menschenrechten orientierten Politik und Gesellschaft widersprechen. Wie das funktioniert, legen wir gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts im Folgenden dar. Wir wollen damit einen Beitrag für die Auseinandersetzung mit den Forderungen von PEGIDA und MAGIDA leisten und inhaltliche Diskussionen befördern. Dabei versteht sich der Text weder als umfassende Analyse noch als eine detaillierte Beschreibung der aktuellen politischen Lage im Themenfeld, sondern als einen Impuls für eine anhaltende Debatte.

Miteinander e.V.

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Nazis, Hools und Frustbürger. MAGIDA, der Magdeburger Ableger der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"

Impuls aus aktuellem Anlass 01/2015 von Miteinander e.V.

Montag für Montag hat die Zahl der Teilnehmenden an den Demonstrationen der selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) in Dresden zugenommen. Auch in anderen Städten gehen seit Wochen PEGIDA-Ableger auf die Straße. Seit November 2014 meldet sich in Magdeburg ebenfalls ein Ableger von PEGIDA unter dem Namen MAGIDA – „Magdeburger gegen die Islamisierung des Abendlandes“ – zu Wort. Am 19. und 26. Januar dieses Jahres haben ihre ersten Kundgebungen mit 600 bzw. 800 Teilnehmenden stattgefunden. Noch ist die weitere Entwicklung nicht abzusehen. Schon jetzt ist aber klar, dass die hier auf der Straße artikulierten Themen und Forderungen längerfristig die Debatten zur Gestaltung einer demokratischen und menschenrechtsorientierten Kultur vor große Herausforderungen stellen. Mit diesem Impuls aus aktuellem Anlass gehen wir und das Bündnis gegen Rechts Magdeburg auf die Hintergründe der MAGIDA-Akteure und ihrer Forderungen ein.

Miteinander e.V.

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Der autoritäre Charakter. Das ZDF-Projekt „Der Rassist in uns“ widerspricht einer emanzipatorischen Bildungsarbeit

Impuls aus aktuellem Anlass 07/2014 von Miteinander e.V.

Am 10. Juli 2014 zeigt ZDFneo die Dokumentation „Der Rassist in uns“. 39 Freiwillige nehmen an einem vierstündigen Antirassismus-Training teil. Das „Blue-Eyed-Training“ lässt die Teilnehmenden am eigenen Leib erfahren, was Diskriminierung bedeutet. Wissenschaftler_innen verfolgen und kommentieren das Experiment, das mit einer Diskussions- und Reflexionsrunde der Freiwilligen abschließt. Macht das Experiment wirklich deutlich, wie Rassismus funktioniert? Hilft es, Rassismus zu bekämpfen und zurückzudrängen? Wir finden Nein und wollen dies mit unserem neuen Impuls aus aktuellem Anlass begründen.

Miteinander e.V.

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Erfolgsmodell Rechtsrock. Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus zieht Bilanz für Sachsen-Anhalt

Impuls aus aktuellem Anlass 06/2014 von Miteinander e.V.

Am 28. Juni 2014 soll das 400-Seelen-Dorf Nienhagen (bei Halberstadt) zum wiederholten Mal Austragungsort eines der bundesweit größten Musikevents der rechtsextremen Szene werden. Unter dem Titel „This One’s for the Skinheads Vol. 3“ hat der neonazistische Konzertveranstalter Oliver Malina ein Festival für mehr als 1.000 Besucher_innen angemeldet. Für das Konzert werden rechtsextreme Bands aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Schweden angekündigt. Mit einem Straßenfest mobilisieren die Bürgerinitiative „Nienhagen rechtsrockfrei“ und
der DGB zu Protesten gegen die Veranstaltung. Mit dem aktuellen Impuls blickt Miteinander e.V. auf die Entwicklungen der letzten Monate im Bereich Rechtsrock zurück.

Miteinander e.V.

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Stromsperre! Zum Umgang mit neonazistischen Konzertevents

Impuls aus aktuellem Anlass 09/2013 von Miteinander e.V.

Seit einigen Jahren entwickelt sich Sachsen-Anhalt zu einem beliebten Veranstaltungsort für Reochtsrockkonzerte und –festivals. Jüngstes Beispiel ist das NPD-Fest „In Bewegung“ am 10. August diesen Jahres in Berga mit etwa 900 Teilnehmenden. Für den 12. Oktober 2013 ist ein weiteres neonazistisches Konzert in Kämeritz bei Zerbst angekündigt. Angesichts dieser Entwicklung fand am 26. September 2013 eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Inneres und Sport des Landtages von Sachsen-Anhalt statt. Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. war eingeladen, und aus ihrer Sicht über Anforderungen insbesondere an Politik und Verwaltung im Umgang mit neonazistischen Musikevents zu berichten. Mit diesem Impuls dokumentieren wir unsere Stellungnahme für den Innenausschuss.

Miteinander e.V.

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Die extreme Rechte in Sachsen-Anhalt 2012. Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus zieht Bilanz

Impuls aus aktuellem Anlass 05/2013 von Miteinander e.V.

Seit 2005 widmet sich die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. der systematischen Auswertung und Analyse der Erscheinungsformen und Aktivitäten der extremen Rechten in Sachsen-Anhalt. Im Folgenden zeichnen wir wesentliche Entwicklungen nach und präsentieren eine Bilanz unserer Beobachtungen und Analysen für das Jahr 2012.

Miteinander e.V.

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Trauermarsch und Feuerschein. Der Nazi-Aufmarsch anlässlich des 16. Januars in Magdeburg

Impuls aus aktuellem Anlass 01/2013 von Miteinander e.V.

Der Vernichtungskrieg, den Deutschland – beginnend mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 – in viele Länder der Welt getragen hatte, kehrte als Krieg der Alliierten gegen die Nazibarbarei zurück: Magdeburg wurde am 16. Januar 1945 durch alliierte Bomber schwer zerstört. Dieses Ereignis ist Neonazis seit langem Anlass, in der Stadt einen „Trauermarsch“ mit tausend und mehr Teilnehmer_innen zu inszenieren. Der Impuls analysiert Inhalt, Form und Funktion der Nazi-Aufmärsche in Magdeburg.

Miteinander e.V.

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Der Rassismus ist mitten im Land. Eine kritische Analyse des Sachsen-Anhalt-Monitors 2012

Impuls aus aktuellem Anlass 11/2012 von Miteinander e.V.

Am 21. November 2012 wurde die neueste Ausgabe des Sachsen-Anhalt-Monitors unter dem Titel „Mitten im Land. Blicke auf das Eigene und das Fremde“ in Magdeburg vorgestellt. Die quantitative Sozialstudie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung sowie der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH hat sich zum Ziel gesetzt, das Verhältnis der Bürger_innen zu ihrem Bundesland, der Politik und Demokratie sowie zu ausländerfeindlichen und rechtsextremen Aussagen politischen, historischen und sozialen Aspekten zu erheben. Die nunmehr vierte Ausgabe des Sachsen-Anhalt-Monitors widmet sich insbesondere dem Thema „Fremdenfeindlichkeit“. Der Impuls hinterfragt die präsentierten Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

Miteinander e.V.

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Lichtenhagen als Zäsur. Ein rassistisches Pogrom, das bis heute nachwirkt

Impuls aus aktuellem Anlass 08/2012 von Miteinander e.V.

Vor 20 Jahren eskalierten im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen die Angriffe eines rassistischen Mobs auf die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und eine benachbarte Vertragsarbeiter_innen-Unterkunft zum größten Pogrom der deutschen Nachkriegsgeschichte. Faktenreich und detailliert fielen die medialen Rückblicke auf das Pogrom aus. Weitgehend ausgeblendet blieb aber der Kontext des Ereignisses im Verlauf des Jahres 1992.

Miteinander e.V.

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Eskalation in Insel. Einwohner_innen und Neonazis versuchen in das Haus zweier ehemaliger Straftäter einzudringen

Impuls aus aktuellem Anlass 06/2012 von Miteinander e.V.

Am Abend des 1. Juni 2012 haben Bürger_innen und Neonazis nach einer Spontandemonstration versucht, in Insel gewaltsam in das Haus zweier ehemaliger Sexualstraftäter einzudringen. Der Polizei gelang es nur mühsam eine Stürmung des Hauses zu verhindern. Der Eskalation am vergangenen Freitag ging eine sich über Monate hinziehende Interaktion zwischen protestierenden Bürger_innen und Neonazis voraus.

Miteinander e.V.

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Quellen des Terrors. Kontinuität neonazistischer Kernmilieus in den neuen Ländern

Impuls aus aktuellem Anlass 02/2012 von Miteinander e.V.

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. veröffentlicht ihre gesammelten Analysepapiere seit 2008 und liefert darin auch eine Einschätzung zum Phänomen "NSU". Der Sammelband „Hintergründe. Neonazismus und Demokratiefeindlichkeit in Sachsen-Anhalt“ liefert damit in kompakter Form eine wichtige Grundlage zum Verständnis von Demokratiefeindlichkeit und Neonazismus in Sachsen-Anhalt. Der folgende Text ist ein Auszug aus der Publikation. Eine gekürzte Fassung erschien in den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ (Nr. 1/2012).

Miteinander e.V.

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Was jetzt zu tun ist. Appell der Mobilen Beratungsteams und Opferberatungsprojekte gegen Neonazis

Impuls aus aktuellem Anlass 11/2011 von Miteinander e.V.

Mobile Beratungsteams und Opferberatungsprojekte beraten und begleiten Opfer rechter Gewalt, Kommunen und Zivilgesellschaft. Auch wenn wir seit Jahren vor der Gewalt von Neonazis und rassistischen Gelegenheitstätern warnen, sind wir geschockt von dem Ausmaß an Ignoranz und Verharmlosung staatlicher Stellen angesichts der rassistischen Mordserie. Wir verlangen jetzt eine Zäsur im Umgang mit der extremen Rechten.

Miteinander e.V.

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Rechtsrock: Begleitmusik für Mord und Totschlag. Die Band "Giggi und die braunen Stadtmusikanten" und ihr Song "Döner Killer"

Impuls aus aktuellem Anlass 11/2011 von Miteinander e.V.

Dass Rechtsrockbands Gewalt verherrlichen und ihre Songs immer wieder Mordaufrufe gegenüber politischen und weltanschaulichen „Gegnern“ enthalten, ist nicht neu. Vielmehr ist die Ästhetisierung von Gewalt konstitutiv für das Genre. Die Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ jedoch veröffentlichte im Jahr 2010 einen Song, der – vor dem Hintergrund der jüngst bekannt gewordenen rechtsextremen Mordserie – Fragen aufwirft.

Miteinander e.V.

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L’art pour l’art oder faschistische Kunst? Die rechte Neofolk-Band „Death in June“ gibt ihr einziges Deutschlandkonzert in Eisleben

Impuls aus aktuellem Anlass 10/2011 von Miteinander e.V.

Im Herbst 2011 gab die Neofolk-Band "Death in June" ein Konzert in der Lutherstadt Eisleben. Texte und Auftreten der Band sind von einer faschistischen Ästhetik geprägt und sparen nicht mit Bezügen zum Nationalsozialismus. Der Impuls aus aktuellem Anlass dekonstruiert das propagierte unpolitische Selbstsverständnis von "Death in June".

Miteinander e.V.

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Rechtsrock-Konzerte als Spiegel neonazistischer Erlebniswelten

Hintergrundpapier 3/2011 der Arbeitsstelle Rechtsextremismus

Rechtsrock-Konzerte sind fester Bestandteil neonazistischer Erlebniswelt und stärken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Gefühl der Zugehörigkeit zur rechten Szene. Die nahezu an jedem Wochenende in der Bundesrepublik stattfindenden Konzerte stabilisieren die rechte Binnenidentität und laden sie zugleich ideologisch auf. Die szeneinterne Nachbereitung geschieht später in einschlägigen neonazistischen Internetforen, wo Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht werden. Außenstehende können hier einen guten Einblick in den Ablauf solcher Konzerte erlangen.

Arbeitsstelle Rechtsextremismus

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„Seit ´33 arbeitsfrei“ - Wie Neonazis den 1. Mai instrumentalisieren

Hintergrundpapier 2/2011 der Arbeitsstelle Rechtsxtremismus

Seit Beginn der 1990er Jahre bemühen sich Neonazis den 1.Mai inhaltlich zu besetzen und als zentralen Aufmarschtermin zu etablieren. Diese Versuche sind Teil einer spektrenübergreifenden Strategie soziale Fragen mit neonazistischen Inhalten zu beantworten. Mit der Formel „Sozial geht nur National“ inszeniert sich die NPD seit Jahren als Vertreterin der Interessen der „einfachen Leute“. Während Neonazis in der Vergangenheit am 1.Mai durch disziplinierte und geordnete Demonstrationen für sich zu werben suchten, wurde bereits zum Ende der 1990er Jahre intern über die strategische Ausrichtung und der Einsatz von Gewalt bei öffentlichen Versammlungen diskutiert. Mit dem Auftreten der „Autonomen Nationalisten“ bekam diese Diskussion neue Nahrung und ein nicht unwesentlicher Teil der Szene bekannte sich offen zu gewalttätigen Aktionsformen.

Arbeitsstelle Rechtsextremismus

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Grenzen der Bewegung - Krise rechtsextremer Demonstrationspolitik?

Hintergrundpapier 1/2011 der Arbeitsstelle Rechtsextremismus

Neonazistischen Großdemonstrationen ist nur noch selten Erfolg beschieden. Diese für die Szene seit den 1970er Jahren identitätsstiftenden öffentlichen Ereignisse sind jedoch elementarer Bestandteil einer rechtsextremen Erlebniswelt und Inszenierung für das eigene Klientel ebenso wie die Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund mehrerer gescheiterter Demonstrationsvorhaben in den vergangenen Jahren (u.a. Halbe, Dresden, Dortmund, Leipzig) fragt das vorliegende Hintergrundpapier, in welcher Krise sich rechtsextreme Demonstrationspolitik befindet und welche Auswege die neonazistische Szene für die Zukunft favorisiert.

Arbeitsstelle Rechtsextremismus

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