Kritik oder Antisemitismus? Eine pädagogische Handreichung zum Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus

Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

Die Debatten um das Israel-Gedicht von Günter Grass und die Kolumnen auf Spiegel-Online von Jakob Augstein haben gezeigt, dass die Frage, was in Bezug auf Israel Kritik und was Antisemitismus ist, breite gesellschaftliche Diskussionen auslösen kann. Auch in den Bereichen der politischen Bildungsarbeit und Pädagogik sorgt die Frage, was israelbezogener Antisemitismus ist und was dagegen getan werden kann, bei vielen Beteiligten für Verunsicherung.

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Bündnisgründung in Bitterfeld

„Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen"

Am Donnerstagabend, dem 02.07.2015 gründete sich das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen“ im historischen Ratssaal Bitterfeld-Wolfen. Zu den beinahe 50 Gründungsmitgliedern gehören neben den demokratischen Parteien auch vielfältige Verbände, Unternehmen und Akteure des öffentlichen Lebens der Stadt.

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„Aken sagt: Herzlich Willkommen!“

Unterstützung von asylsuchenden und geflüchteten Menschen

Im Namen der evangelischen Kirchgemeinde Aken wurde am Donnerstag, den 02.07.2015, um 17 Uhr ins evangelische Gemeindehaus Aken eingeladen. Gemeinsam mit interessierten Bürger_innen wurde über eine Willkommenskultur in Aken gesprochen, in der sich asylsuchende und geflüchtete Menschen wohl fühlen können.

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"Völkische Siedlerinnen und Siedler im ländlichen Raum - Basiswissen und Handlungsstrategien"

Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

"Seit einigen Jahren ziehen immer mehr völkische Siedler/innen in den ländlichen Raum. Fernab der großen Städte bilden sie hier Gemeinschaften, die ihrem rassistischen Weltbild entsprechen. Einmal angekommen etablieren sich die völkischen Rechten in den dünn besiedelten Gebieten als achtsame Ökobauern, geschickte Kunsthandwerker/ innen und hilfsbereite Neuzugänge der Dorfgemeinschaft – um dann politische Überzeugungsarbeit zu leisten. Gerade das Thema Naturschutz, das Menschen quer durch die Gesellschaft beschäftigt, erweist sich hier als Brückenbauer.

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"Wi(e)der sprechen - Über die Auseinandersetzung mit der Alternative für Deutschland und die Notwendigkeit, über Demokratie zu sprechen"

Handreichung zum Umgang mit der Alternative für Deutschland

"Mit „Wi(e)der sprechen“ hat die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gemeinsam mit dem Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) jetzt eine erste Handreichung zum Umgang mit der Alternative für Deutschland (AfD) veröffentlicht. Die MBR reagiert damit auf die stetig steigende Anzahl von Beratungsanfragen aus Politik und Zivilgesellschaft.

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"Wir sind wieder da" – die "Reichsbürger": Überzeugungen, Gefahren und Handlungstrategien

Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

"Seit einigen Jahren treten selbsternannte "Reichsbürgerinnen und -bürger" in der Kommunalpolitik, aber auch mit Drohbriefen und gewaltsamen Übergriffen verstärkt in die Öffentlichkeit. Sie propagieren die Fortexistenz eines Deutschen Reichs und stützen ihre Gedankenwelt auf antisemitische und geschichtsrevisionistische Elemente. Eine neue Publikation der Amadeu Antonio Stiftung klärt über die Hintergründe auf und zeigt Gegenstrategien.

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"Erinnerungsorte der extremen Rechten" - ein zentrales Thema rechter Geschichtspolitik

Neues Sammelband beim Springer VS Verlag erschienen

"Geschichtspolitik ist für die extreme Rechte von zentraler Bedeutung. Das spiegelt sich in ihren Publikationen ebenso wie bei ihren Aufmärschen mit historischen Bezügen. Das kollektive Gedächtnis der extremen Rechten ist durch ein Repertoire an Mythen, Bildern und Erzählungen geprägt, die in Anlehnung an Pierre Nora als „Erinnerungsorte“ begriffen werden können. Diese beziehen sich nicht nur auf geografische Orte, sondern auch auf Ereignisse, Artefakte oder Ideen. Erinnerungsorte erfüllen für dieses politische Spektrum eine wichtige sinnstiftende Funktion: Sie sollen dessen nationalistische und ethnozentrisch-rassistische Gemeinschaftsentwürfe legitimieren.

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Merseburg stellt sich quer 2015

Aufruf zum demokratischen Protest gegen den Naziaufmarsch am 20. Juni 2015

Am 20. Juni wollen Neonazis ihre antidemokratischen Parolen in Merseburg auf die Straße tragen. Sie wollen an die Ereignisse des 17. Juni 1953 in der Industrieregion um Merseburg erinnern. Menschen in der gesamten DDR schlossen sich damals für politische Meinungsfreiheit und Demokratie zusammen. Neonazis missbrauchen nun den Aufstand von 1953 für ihre Ziele. Ihre Ideologie steht für Diktatur, nicht für Emanzipation, Demokratie und Menschenrechte.

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„Die Zukunft von Alberto Adriano endete am 14. Juni 2000“

TAG DER ERINNERUNG  am 11. Juni 2015 im Dessauer Stadtpark // 100 Teilnehmer_innen gedenken Alberto Adriano, Hans-Joachim Sbrzesny und allen Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt



In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 betranken sich drei Neonazis, sie grölten lautstark neonazistische Songtexte, schaukelten sich auf und trafen schließlich im Dessauer Stadtpark auf Alberto Adriano. Die menschenverachtende Ideologie hinter den 3 jungen Männern und den von Ihnen gegrölten Songtexten wurde bittere Realität. Alberto Adriano wurde von ihnen so brutal zusammengeschlagen und getreten, dass seine massiven Verletzungen drei Tage später zu seinem Tod führten. Zum 15. Mal wurde nun an Alberto Adrianos Leben und seinen Tod erinnert (mehr dazu hier…).

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Gemeinsamer Spendenaufruf der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt

Betroffenen neonazistischer Angriffe in Bitterfeld-Wolfen brauchen Unterstützung

In der Nacht zum 18. April 2015 verübten bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf einen Wohnwagen auf dem Gelände des Alternativen Kulturwerks (AKW) in Bitterfeld-Wolfen. Nur durch einen glücklichen Zufall hielt sich die Person, die in dem Wohnwagen normalerweise lebt und arbeitet, in dieser Nacht nicht im Wagen auf. Der Wohnwagen wurde durch den Anschlag total zerstört. Das AKW Bitterfeld-Wolfen ist einer der wenigen Orte im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, in dem sich Flüchtlinge und nicht-rechte, alternative und antifaschistische Jugendliche und Erwachsene vor rechten Angriffen und rassistischen Diskriminierungen sicher fühlen. Der Wohn- und Arbeitsort von einem Dutzend jungen Frauen und Männern, die durch Kultur- und Werkstattangebote einen nicht-kommerziellen und neonazi-freien Raum geschaffen haben, existiert seit 18 Jahren. Nun ist dieser Raum akut bedroht.

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