„Können Sie mal mit meinem Kind reden?“

Angehörigenberatung im Zusammenhang mit Rechtsextremismus

Einladung zum landesweiten Fachtag
Donnerstag, 31. März 2016, 9.30 – 15.30 Uhr
Standort Magdeburg, Hörsaalgebäude (Haus 14)

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen familienbezogener Hilfen stellen seit geraumer Zeit fest, dass in ihrer alltäglichen Arbeit vermehrt Fallkonstellationen auftauchen, die in unterschiedlicher Weise mit Rechtsextremismus in Beziehung stehen.

Presseerklärung des Bundesverband Mobile Beratung vom 25.02.2016

Nach rassistischen Vorfällen in Sachsen: Die Täter kommen aus der Mitte der Gesellschaft!

INITIATIVEN UND BETROFFENE BRAUCHEN UNTERSTÜTZUNG - NICHT NUR IN SACHSEN

 

RASSISMUS DER MITTE

Mit Bestürzung und Unverständnis nimmt der Bundesverband Mobile Beratung e.V. zur Kenntnis, wie unter anderem Sachsens Ministerpräsident Tillich mit seinen aktuellen Äußerungen zu Clausnitz und Bautzen den Rassismus als Randerscheinung darstellt. Es seien keine Menschen, die so etwas tun, sondern „Verbrecher“.
„Natürlich sind die Pöbler und Applaudierer Verbrecher, aber eben auch Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Wir haben ein Problem mit Rassismus in der Mitte, dem wir uns endlich stellen müssen“, sagt Heiko Klare, Sprecher des Bundesverbandes Mobile Beratung e.V.

Presseerklärung der Opferberatungsstellen: Alarmierendes Ausmaß rassistischer Gewalt

Fehlender Schutz, Täter-Opfer-Umkehr und zahlreiche Rassismuserfahrungen belasten die Betroffenen

+++ Immer mehr rassistisch motivierte Waffengewalt +++ zunehmende Pogromstimmung +++ Polizeiverhalten in Teilen der Republik inakzeptabel +++ Opferberatungen fordern sofortiges Bleiberecht für Betroffene rassistischer Gewalt+++

Das Bundestreffen aller Mitgliedsorganisationen des Verbandes der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt vom 2.- 4. November 2015 in Köln fordert aufgrund der alarmierenden Eskalation rassistischer Gewalt Gegenmaßnahmen.

„Europäische Zustände? Anti-europäische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der europapolitischen Jugendbildung"

Vernetzungstreffen am 16. November in der Schwarzkopf-Stiftung Berlin

Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa arbeitet als Träger im Bundesprogramm des Familienministeriums „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ zu den Themen Europa und Jugendbeteiligung.

„Bürgerbund Sachsen-Anhalt“ kündigt Spendenaktion in Dessau, Köthen und Bitterfeld an

Hinter der „Obdachlosenhilfe“ verbergen sich bekannte Aktivist_innen der extrem rechten Szene

Nach Informationen des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Anhalt (Projekt GegenPart) rufen bekannte Neonazis zu einer Spendenaktion für Obdachlose auf. Für den kommenden Freitag, den 06. November 2015, kündigt der „Bürgerbund Sachsen-Anhalt“ auf seiner Facebook-Präsenz eine Spendensammlung für Obdachlose an der Dessauer Friedensglocke an. Weitere Termine sind der 13. November in Köthen und der 14. November in Bitterfeld. Auf den ersten Blick harmlos und besorgt um Hilfsbedürftige, verbergen sich hinter dieser Aktion bekannte Aktivist_innen aus der extrem rechten und militanten neonazistischen Szene.

Nazi-Aufmarsch verhindern ! Kein Platz für Rassisten, Neonazis, Hass und Gewalt

„Come together“ - Halberstädter wollen rechten Aufmarsch in ihrer Stadt verhindern

Der Ende November 2014 gegründete Landesverband der rassistischen und in großen Teilen neonazistischen Partei „Die Rechte“ in Sachsen-Anhalt plant für Sonnabend, den 31. Oktober, einen Aufmarsch in Halberstadt. Dabei hat sie bewusst die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZASt) im Visier, in der derzeit mehr als 1500 Menschen leben.

Dem stellt sich „Come together“, ein breites Bündnis engagierter, friedliebender, demokratischer und weltoffener Bürger entgegen. Nicht nur Halberstädter, sondern auch zahlreiche Frauen, Männer und Jugendliche aus anderen Städten wollen den rechten Aufmarsch verhindern helfen und nicht zulassen, dass die Ewiggestrigen gegen Flüchtlinge hetzend durch die Domstadt ziehen, ihre Ideologie verbreiten, Hass schüren und Andersdenkenden drohen. Was solche Parolen bewirken können, war in den vergangenen Wochen oft genug zu erleben. Nazis und Rassisten leben ihre Hetze auf der Straße und im Internet aus. Es gibt bundesweit Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und auch Übergriffe auf Geflüchtete.

„Vor was habt ihr eigentlich Angst?“

165 Menschen haben erneut ein friedliches, buntes und kreatives Zeichen für Vielfalt, Weltoffenheit und eine gelebte Willkommenskultur in Roßlau gesetzt

Zum TOLERANZPICKNICK gibt´s Kamillentee, Muffins und lecker Suppe, fast stellt sich so etwas wie Gemütlichkeit ein. Aber eben nur fast. Der Anlass für die Teilnehmer aus Kirche, Vereinen, demokratischen Parteien und Institutionen am 13. Oktober 2015 dem Protestaufruf des Netzwerks GELEBTE DEMOKRATIE nach Roßlau zu folgen, passt eher zum kalten und schmuddeligen Oktoberwetter.

Nazis und Rassisten sind zum zweiten Mal in den überelbischen Stadtteil gekommen, um gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft Stimmung zu machen – nein puren Hass zu versprühen. Dagegen wurde auch diesmal mit einer symbolischen Menschenkette und einer Protest-Laola klar Kante gezeigt. Und der nächste braune Aufzug ist schon angekündigt, er findet in einer Woche statt.

Massiver Anstieg rechter und rassistischer Gewalt in Sachsen-Anhalt

Mobile Opferberatung registriert bereits jetzt mehr Angriffe als im gesamten Vorjahr

Rassistische Gewalt und Bedrohungen bestimmen zunehmend den Alltag von Geflüchteten und ihren Unterstützer_innen

122 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 189 direkt Betroffenen hat die Mobile Opferberatung für die ersten drei Quartale registriert. Damit wurden seit Jahresbeginn bereits deutlich mehr rechte und rassistische Angriffe dokumentiert als für das gesamte Jahr 2014 (111). Statistisch gesehen ereignet sich derzeit mindestens alle zwei Tage eine politisch rechts motivierte Gewalttat in Sachsen-Anhalt.

Rechte Gewaltstraftatserie in Bitterfeld-Wolfen

Prozessauftakt gegen sieben Neonazis vor dem Landgericht Dessau-Roßlau

Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau beginnt am 2. Oktober 2015 das Strafverfahren gegen sieben Angeschuldigte im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aus Bitterfeld-Wolfen, Roitzsch und Greppin. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau dem rechten Spektrum zuzurechnenden Angeschuldigten werden gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und Nötigung in insgesamt sechs Fällen vorgeworfen, wobei sie in unterschiedlicher Tatbeteiligung gehandelt haben sollen.

Bündnis erstattet Anzeige gegen Personen aus dem Umfeld der neonazistischen Brigade Bitterfeld

PRESSEMITTEILUNG des Bündnis "Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen"

Das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen“ hat Strafantrag und Strafanzeige wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung (§130 StGB) und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§111 StGB) erstattet.