Informationen und Tipps für regionale Bündnisse gegen Rechtsextremismus

Handbuch steht im Abschnitt Material zur Verfügung

In der Kategorie Materialien/Download sollen verschiedene hilfreiche Publikationen und Handreichungen zur Verfügung gestellt werden. Dazu werden wir geeignete Materialien – unabhängig davon ob ganz neu oder bereits praxiserprobt – regelmäßig dort veröffentlichen. Neu in die Liste haben wir nun eine Broschüre der Freiwilligen Agentur Halle Saalkreis e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt aufgenommen. Im „Handbuch für lokale Bündnisse gegen Rechtsextremismus“

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„Wie lange noch müssen wir die Verkehrung der Geschichte ertragen?“

Fast 150 Menschen protestieren gegen Neonazikundgebung am 13. Februar 2014 in Dessau-Roßlau

Es schüttet sprichwörtlich aus Eimern - Schirme, bunte Kapuzen und Regenjacken bestimmen die Szenerie – als mit insgesamt 12 Schlägen der Friedensglocke die Kundgebung „BUNT STATT BRAUN – Keine Geschichtsverfälschung in Dessau-Roßlau“ endet. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE (mehr dazu hier…) hatte kurzfristig zu der Aktion im Herzen der Stadt aufgerufen, um damit Gesicht zu zeigen und ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen gegen Intoleranz und den menschenverachtenden Ungeist, den Neonazis aus dem Kameradschaftsspektrum nur wenige Minuten zuvor mit einer perfiden Inszenierung an der Dessauer Museumkreuzung zelebrierten – nicht ohne auch dort auf lautstarken Protest zu treffen.  

Anlass  für den braunen Spuk  ist der Jahrestag der Bombardierung der Stadt Dresden im 2. Weltkrieg. Rechtsextremisten, die dieses historische Datum seit Jahren mit Großaufmärschen für ihren ideologischen Zwecke auf der Straße instrumentalisieren, gehen nun auf Grund des erstarkten demokratischen Widerstands in der sächsischen Landeshauptstadt zusehends dazu über, auf eine so genannte „dezentrale Strategie“ zu setzen.

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Reader zum Thema Antisemitismus erschienen

Die Handreichnung widmet sich der theoretischen und der pädagogisch-praktischen Auseinandersetzung

Im ersten Teil des neuen IDA-Readers „Antisemitismus – ein gefährliches Erbe mit vielen Gesichtern“ werden Ideologien, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus vorgestellt und diskutiert. Einleitend findet sich ein Überblick, was Antisemitismus überhaupt ist, welche verschiedenen Ausprägungen zu beobachten sind und wie sich diese historisch entwickelt haben. Anschließend wird ein Blick darauf geworfen, wie Antisemitismus in der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft von der Mitte der Gesellschaft an ihren Rand verschoben wird und im Sinne einer Entlastung der Mehrheitsgesellschaft zum Problem vor allem von Menschen mit Migrationshintergrund gemacht wird.

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Neue Broschüre "Keine Bühne für Rassismus - Flüchtlinge willkommen heißen" erschienen

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin thematisiert den Umgang mit den Protesten gegen Flüchtlingsunterkünfte

Proteste und Hetze gegen die Unterbringung von Asylsuchenden gab es in den vergangenen Monaten in vielen Orten der Republik. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR Berlin) hat dies zu Anlass genommen eine Broschüre zu erstellen, die praktische Tipps und Hilfestellungen geben möchte, wie zum Thema Flüchtlingsunterbringung eine Informationsveranstaltung oder Bürgerversammlung organisiert werden kann, ohne dass diese Veranstaltung zu einer Bühne für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wird.

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Eine Menschenkette für Dessau-Roßlau 2.0

Mit buntem Protestprogramm gemeinsam gegen den Neonaziaufmarsch am 08. März 2014

Im letzten Jahr war es noch ein Experiment: die Aktion EINE MENSCHENKETTE FÜR DESSAU-ROSSLAU.  War doch mehr als ungewiss, ob das Konzept aufgeht und die Aktionsform auch wirklich angenommen wird. Das Ergebnis ist bekannt, mit 2.500 Menschen auf der Straße (mehr dazu hier…) und dem Ringschluss um das Stadtzentrum war dieser Tag eine Erfolgsgeschichte, eine Sternstunde der Demokratie in dieser Stadt. Etliche Diskusionen und zwei abendfüllende Veranstaltungen später (mehr dazu hier…) und (hier…) hat sich demnach die recht simple und einprägsame Erkenntnis durchgesetzt auf Bewährtem aufzubauen und daraus Kraft, Mut und Motivation für Neues zu ziehen.

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Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt veröffentlicht neue Newsletterausgabe

Schwerpunktthema "Vertreibung durch Rassismus"

Die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt hat eine neue Ausgabe ihres Newsletters veröffentlicht. Der Schwerpunkt des aktuellen Newsletters heißt:  "Vertreibung durch Rassismus".

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Spurensuche! Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus über Regionalgeschichte und Menschenrechtsbildung

Fortbildung in zwei Durchläufen einmal am 29. Januar und einmal am 17. Februar 2014

Wie und wo können Schüler_innen und Jugendliche in ihrem Wohnort noch Spuren aus der Zeit des Naionalsozialismus entdecken? Welche verborgenen Geschichte(n) verbergen sich hinter bestimmten Gebäuden und Plätzen? Wo wohnten jüdische Familien? Gab es Menschen, die Verfolgten geholfen haben? Was lässt sich im Stadtarchiv zu diesem Thema recherchieren und zusammentragen? Was geht uns das alles heute noch an? Das sind nur einige Fragen, die zu einer lebendigen und kreativen Auseinandersetzung mit dem „schweren“ Thema Nationalsozialismus einladen sollen und denen Jugendliche im Projekt „Geschichte(n), Würde(n), Leben“ 2011/12 nachgegangen sind.

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MEILENSTEINE FÜR DEMOKRATIE IN DER LANDESHAUPTSTADT

Bunter und vielfältiger Protest gegen Neonaziaufmarsch am 18. Januar 2014 in Magdeburg

Am 18. Januar 2014 wollen erneut Neonazis aus der gesamten Bundesrepublik in Magdeburg aufmarschieren. Bei diesem sogenannten „Trauermarsch“ demonstrieren die Rechtsextremisten immer wieder ihre geschichtsrevisionistische Weltsicht, verharmlosen den Holocaust und verherrlichen den Nationalsozialismus. Mit dem vermeintlichen Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt Magdeburg Januar 1945, propagieren die Neonazis öffentlich ihre menschenverachtende  Ideologie. Das Magdeburger Bündnis gegen Rechts ruft gemeinsam mit der Stadt Magdeburg dazu auf, friedlich gegen den Aufzug der Neonazis zu protestiere.

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Netzwerkkonferenz: "MENSCHENKETTE UND MEHR - WIE WEITER MIT DER PROTESTKULTUR IN DESSAU-ROSSLAU?"

Umfängliche Dokumentation nimmt Strategien zur Auseinandersetzung mit Naziaufmärschen in den Blick

Der 09. März 2013 war eine Sternstunde für die Demokratie in Dessau-Roßlau. Mit Mahnwachen, Kultur- und Bühnenprogramm, Toleranzlauf und einer MENSCHENKETTE FÜR DESSAU-ROSSLAU haben 2.500 Bürger und Bürgerinnen ein kraftvolles Zeichen gesetzt und zugleich friedlich und kreativ gegen den alljährlichen Neonaziaufmarsch demonstriert (mehr dazu hier...). Doch bekanntlich ist nach dem Protest, vor dem nächsten Protest. Denn am 08. März 2014 werden die Neonazis und Rechtsextremisten aus dem Kameradschaftsspektrum erneut aus Anlass der Bombardierung im 2. Weltkrieg in der Doppelstadt marschieren und mit ihrer geschichtsverfälschenden Propaganda die Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE hat deshalb ein Experiment gewagt und öffentlich zentrale Fragen diskutiert: Wo steht die Protestkultur in der Stadt, was hat sich warum bewährt? Welche neuen und innovativen Ansätze und Ideen können helfen, noch deutlichere Symbole und Zeichen zu setzen? Wie kann es gelingen, noch mehr Menschen als bislang zu motivieren, sich an Aktionen gegen Rechtsextremismus aktiv zu beteiligen?

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[rechtsAußen] Impulse für den Umgang mit Rechtsextremismus in der pädagogischen Praxis

Fortbildung am 13. und 14. Dezember 2013 in Halle

In der Jugend(bildungs)arbeit, Schule und Ausbildung begegnen uns immer wieder Jugendliche, die Versatzstücke rechtsextremer Weltbilder und Einstellungen pflegen. PädagogInnen und Fachkräfte der Jugendbildung sehen sich daher immer wieder einer komplexen Fragestellung gegenüber: Wie können wir diese Jugendlichen verstehen, ohne einverstanden zu sein? Auf welche Weise ihre Sichtweisen hinterfragen, ohne den Bezug zu ihnen zu verlieren? Und welche geschlechtsspezifischen Herangehensweisen und Handlungsstrategien mit dem Thema gibt es? Die Fortbildung [rechtsAußen] Impulse für den Umgang mit Rechtsextremismus in der pädagogischen Praxis bietet praxisnahe Auseinandersetzung und praktische Orientierung zum Themenkomplex „Rechtsextremismus“, seinen Erscheinungsformen und Hintergründen. Besonderes Gewicht liegt dabei auch auf der Rekonstruktion (geschlechts-)spezifischer Gefährdungslagen von Jugendlichen, die ein Abrutschen in rechtsextreme Szenen begünstigen können. Unter Bezug auf die Handlungsfelder unserer Teilnehmenden sollen Perspektiven, Standards und Erfolgskriterien gelingender Intervention aufgezeigt werden.

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